Vielfalt
Klettern, Balancieren, Schaukeln, Sand- und Rollenspiel sinnvoll kombinieren.
Planung & Wissen
Gute Spielplätze verbinden Bewegung, Begegnung, Sicherheit und Gestaltung. Hier finden Sie die wichtigsten Grundlagen für tragfähige Entscheidungen.
Am Anfang stehen die richtigen Fragen
Ein Spielplatz muss zur Fläche und zu den Menschen passen, die ihn nutzen. Altersgruppen, Aufenthaltsdauer, gewünschte Bewegungsangebote und vorhandene Strukturen bestimmen gemeinsam, welche Lösung langfristig funktioniert.
Ebenso wichtig ist ein früh geklärter Budgetrahmen. So können Spielwert, Materialien, Montage und spätere Pflege von Anfang an sinnvoll aufeinander abgestimmt werden.
Mehr als Geräte auf einer Fläche
Abwechslung erhält den Spielwert. Unterschiedliche Bewegungsformen, kreative Bereiche, Rückzugsorte und inklusive Zugänge machen aus einzelnen Produkten einen zusammenhängenden Spielraum.
Klettern, Balancieren, Schaukeln, Sand- und Rollenspiel sinnvoll kombinieren.
Angebote für verschiedene Entwicklungsstufen klar und nachvollziehbar strukturieren.
Gelände, Hügel, Bäume und bestehende Wege als Teil des Konzepts verstehen.
Sitzmöglichkeiten, Schatten und ruhigere Bereiche für Kinder und Begleitpersonen mitdenken.
Sicherheit von Anfang an
Der Boden im Fallraum ist ein fester Teil der Planung. Welche Ausführung geeignet ist, hängt unter anderem vom Gerät, der freien Fallhöhe, der Nutzung und den Herstellerangaben ab.
Fallhöhe ermittelnGerät und mögliche Bewegungen gemeinsam betrachten.
Material auswählenLose Schüttstoffe, Rasen oder geprüfte synthetische Systeme passend einsetzen.
Fallraum sichernAbmessungen, Einbau, Entwässerung und spätere Pflege berücksichtigen.
Die konkrete Ausführung muss projektbezogen nach Herstellerangaben und den jeweils geltenden technischen Regeln festgelegt werden.
Angenehme Außenräume
Ein Sonnensegel muss nicht nur Schatten spenden. Segelform, Ausrichtung, Befestigung, Windbelastung, Material und die wandernde Sonne entscheiden darüber, ob die Lösung im Alltag überzeugt.
Sicherheit und Verantwortung
Für öffentliche Spielplätze bilden die Normenreihen DIN EN 1176 und DIN EN 1177 einen wichtigen technischen Rahmen. Entscheidend ist jedoch die gesamte Einbausituation – vom Gerät über den Fallraum bis zur regelmäßigen Kontrolle und Wartung.
Kurz erklärt
Bereits bei der Geräteauswahl. Freie Fallhöhe, Fallraum und geeigneter Bodenbelag beeinflussen Flächenbedarf, Aufbau und Kosten.
Ja. Hügel, Bäume, Wege und bestehende Geräte können wertvolle Bestandteile des Konzepts sein, sofern Nutzung und Sicherheit gemeinsam geprüft werden.
Je nach Projekt können Bauhof, Eltern oder andere Helfer eingebunden werden. Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten werden vorher klar abgestimmt.
Möglichst schon in der Grundplanung, damit Sonnenverlauf, Befestigungspunkte, Windlast und die Nutzung der beschatteten Fläche zusammenpassen.
Von der Frage zum tragfähigen Konzept